Herzoglich Braunschweigisches Feldcorps e.V. Verein für europäische Kultur und Geschichte der napoleonischen Epoche
Herzoglich Braunschweigisches Feldcorps e.V.Verein für europäische Kultur und Geschichteder napoleonischen Epoche 

Das Gefecht bei Oelper am 01.August 1809

Vor der eigentlichen Beschreibung des Gefechtsverlaufes stellen wir erst eimal das Gefechtsfeld bei Oelper vor:

 

Es wird begrenzt: im Osten durch die Oker und ihre sumpfigen Niederungen

                            im Süden durch den Nordrand der Stadt Braunschweig und die Ortschaft 

                            Lehrndorf.

                            (Parallel verläuft hier die heutige Hannoversche Straße von West nach Ost)

                            Im Westen durch das Pawelsche Holz und das Watenbütteler Holz,

                            durchschnitten von Waldwegen.

                            im Norden durch die Veltenhöfer Felder und die Ortschaft Veltenhof.

 

Von Norden nach Süden durchzieht die befestigte Celler Heerstraße das Gelände, durchstößt die Ortschaft Oelper und mündet an der Gastwirtschaft "Weißes Roß" in das Petritor.

Ostwärts der Straße befinden sich der Bielsche Garten und der Galgengraben, sowie nördlich davon der Oelper Berg, die wichtigste Erhebung in diesem Gebiet. Westlich der Straße, im Bereich der Waldstücke, ist das Gelände leicht wellig, um westlich Oelpers in einer großen freien Fläche auszulaufen, die an der Schäferbrücke wieder in ein welliges Gelände übergeht.

Der Feldweg von Oelper, entlang der Schölke bis zur Schäferbrücke nach Lamme verlaufend, durchschneidet die Ackerfläche.

 

Das südliche Gelände bietet gute Möglichkeiten für einen Verteidiger, der rechts nicht flankiert werden kann, den linken Flügel aber entsprechend verstärken muss.

Der Angreifer hat die Möglichkeit, sich im Schutze der Waldstücke anzunähern, muss jedoch, um nach Braunschweig zu gelangen, eine 1.300 Meter breite Fläche überqueren, die keine Deckung bietet.

 

Der Gefechtsverlauf

 

Am frühen Morgen des 01.August 1809 wird das Korps von den Bürgern noch einmal umjubelt. Für manchen wird es die letzte Feierstunde sein, denn Vormittags melden Patroullien des Husarenregiments, die zur Aufklärung in alle Himmelsrichtungen ausgeschickt waren, das Herannahen der Westfalen mit 5.000 Mann entlang der Celler Heerstraße.

Reubell hatte den Befehl per Bote in Bremen erhalten, und zwar, dem "Schwarzen Korps" den Weg an die Weser ab zu schneiden. Seitdem wurden seine Boten von den Braunschweigern abgefangen.

Eine weitere Hiobsbotschaft ging ein: von Süden näherte sich das Korps Gratien mit 3.000 Holländern an und stand bereits in Halberstadt.

Der Herzog besprach sich kurz mit einem Stab und nahm den Vorschlag des Generalstabschefs Korfes an, die Schlacht dort anzubieten, wo bereits Braunschweiger 1761 gegen die Franzosen kämpften in

 

Oelper

 

Das Korps mobilisierte und der Herzog befahl als vorbereitende Maßnahmen:

 

                 Abbruch aller Okerbrücken im Stadtgeiet, bis auf die Petribrücke und die                                    Augusttorbrücke

 

                 Abbruch der Brücke bei Veltenhof, um eine Flankierung zu verhindern, sowie der                        Brücke an der Oelper Mühle.

 

Der Kommandeur des neu aufgestellten 3.Jägerbataillons, Major von Herzberg, erhielt als Führer der Nachhut und Reserve den Auftrag, die zwei Brücken offen zu halten und sich mit den Resten des Bataillon am Petritor als Reserve bereit zu halten.

 

Zu dieser Zeit marschierten die Westfalen, durch nächtliche Alarmierung bedingt, in großer Unordnung entlang der Celler Heerstraße. Ein buntes Ducheinander von Infanterie, Kürassiere und Artillerie.

 

Am Vormittag begab sich Friedrich Wilhelm nach Oelper, um eine Geländeerundung durch zu führen.

Am Oelper Turm reichte man ihm ein Glas Wein. Danach kehrte er zu seinem Korps zurück, dass ihn in Abmarschformation erwartete.

 

Gegen 14:00 Uhr begann der Aufmarsch der Braunschweiger. Persönlich wies der Herzog die Einheiten in die Stellungen ein.

 

Ein Feldposten wurde sofort am NO-Rand des Pawelschen Holzes eingesetzt, bestehend aus einem Oberjäger (Unteroffizier), 15 Mann und einigen Reitern.

 

Eine Husarenescadron marschierte als Spähtrupp den Westfalen entegegen.

 

An der Schölke-Bach-Brücke bezogen 2 Geschütze unter Leutnant Platz auf einen Anhöhe Stellung.

Sie erhielten Bedeckung durch eine Ulanenescadron links von ihnen, sowie durch das Husarenregiment, das am äußersten linken Flügel eingesetzt wurde.

Vor der Anhöhe stand das 2.Jägerbataillon (von Reichmeister) in Aufstellung.

 

Entlang der Schölke, gedeckt durch Hopfenpflanzungen, Hecken und dem Bach, ging in langer Schützenkette die Scharfschützenkompanie in Stellung südlich Oelper das 1.Jägerbataillon (von Fragstein).

 

Am rechte Flügel standen 2 Geschütze unter Kapitän Genderer auf dem Oelper Berg, zweihundert freiwillige Braunschweiger Bürger, schnell ausgerüstet, standen südlich davon.

Beide Jägerbataillone hatte eine Kompanie als Avantgarde an den Nordrand Oelpers befohlen, um hier den Feldposten und die Husarenabteilung auf zu nehmen.

Korfes hatte ausdrücklich eine Verteidigung des Ortes empfohlen, jedoch hatten die Jäger aufgrund einer Bodenwelle kaum Schussfeld.

 

Als die Aufstellung fast beendet war, wurde der gefangene Oberst Mayonnet (ehem. Kommandeur 5.westfälisches Infanterie-Regiment Halberstadt) Zeuge eines spektakulären Täuschungsmanövers.

 

Eine Zivilperson wurde mit Gewalt herangeschleppt. Gewalt wurde jedoch nur vorgetäuscht. Ein treuer Anhänger des Herzogs brachte diesem, für den Fall einer Niederlage, einen westfälischen Pass mit dem Namen eines holländischen Kaufanns.

 

Anschließend stimmte der Herzog spontan den Choral "Dir trau ich Gott und wanke nicht, wenn gleich von meiner Hoffnung Licht, der letzte Funken schwindet." ein, in dem die Offiziere mit einfielen.

 

Die scheinbar ausweglose Situation schien an den Nerven zu zerren, denn bisher gingen keine neuen Feindmeldungen ein.

 

Kurz nach 15:00 Uhr erschienen westfälische Kürassiere als Vorhut am Waldrand des Watenbütteler Holzes und schickten sich an, die freie Fläche zu überqueren.

 

Ein plötzlicher Feuerüberfall des Feldpostens Ulrich ließ sie sofort kehrtmachen, getäuscht über die Stärke der Feldwache, die weit auseinandergezogen dalag. Sofort wichen der Feldposten und die Husarenabteilung nach Oelper aus.

 

Eine Lagefeststellung war für die Westfalen noch nicht möglich, da man weder Stärke noch Aufstellung des Feindes kannte.

 

Es folgte das 1.westf. Inf.-Rgt. entlang der Celler Heerstraße, dass sofort zur Angriffskolonne formiert wurde und zügig vorging.

Herzog Friedrich Wilhelm erkannte die Absicht Reubells und nahm die 2 Kompanien aus Oelper zurück.

 

Die Westfalen bezogen nun ihrerseits die Ausgangslage:

Das 6.westf. Inf.-Rgt. drang durch das Pawelsche Holz vor und nahm am Waldrand Aufstellung für den Angriff

Rechts flankiert wurde es vom 1.westf. Kürassier-Rgt.

Das 1.westf. Inf.-Rgt. drang rasch durch Oelper durch und formierte sich am südlchen Ortsausgang zur Angriffskolonne.

Die Artillerie und die Bergische Infanterie waren noch nicht heran.

 

Der Operationsplan Reubells sah vermutlich wie folgt aus:

Angriff auf ganzer Linie mit 2 Regimentern nebeneinander, um dann das 3.Bergische Inf.Rgt. im Schwerpunkt ein zu setzen, den Feind zu binden, ihn mit der Kavallerie zu umgehen und abzuschneiden.

Die alles bewegende Frage blieb: wo steht die Artillerie und das Bergische Inf.-Rgt.?

 

Um 20:00 Uhr eröffneten die Westfalen das Gefecht auf dem rechten Flügel. Aus Oelper heraus trat das 1.Inf.-Rgt frontal gegen das 1.Bataillon an. Die 2 Geschütze des Kapitäns Genderer hielten blutige Ernte, der Angriff geriet ins Stocken und brach zusammen. Die Westfalen wichen auf die Ortschaft Oelper zurück.

 

Auf diesen Augenblick hatte der Herzog gewartet. Sofort gliederte er das 1.Jägerbataillon zur Angriffskolonne und setzte dem Feind nach. Der Angriff gewann rasch an Raum als dem Herzog das Pferd erschossen zu Boden sank. Er bestieg sofort ein Reservepferd, da wurde Kapitän Rabiel tötlich getroffen.

Der Angriff stockte, obwohl Leutnant Grüttemann bereits mit 60 Mann zum Straßenkampf übergegangen war.

 

Die Kompanien kamen zum Stehen und wichen langsam auf ihre alten Stellungen aus. Der Gegenangriff war gescheitert.

 

Die Dorfbewohner hielten sich mit ihren Habseligkeiten versteckt. Johann Heinrich Oppermann und Pastor Müller bebachteten das Gefecht vom Kirchboden aus:

"Wir hatten noch nicht lange zugesehen, da kam eine Kononenkugel gegen das Dach geflogen, dass Ziegel auf den Boden herunterprasselten. Nicht ohne Angst eilten wir die Treppe herunter. Pastor Müller hatte sich in der Hast eine Zeugleine um die Beine gewickelt und fiel so heftig nieder, dass ich einen Augenblick glaubte, er sei von einer Kugel getroffen, bis ich ihn hinter mir herkommen hörte."

 

Die westfälischen Soldaten statteten auch den oelperschen Wurstkammern ihren Besuch ab, so dass Räucherschinken und Mettwürste auf Bajonette gespießt, davon getragen wurden.

 

Oelper bleib besetzt, jeoch unterhielten die Westfalen nur ein loses Gewehrfeuer.

 

Der Angriff auf dem rechten Flügel war pariert worden.

 

20:00 Uhr auf dem linken Flügel.

 

Kurz nachdem die ersten Schüsse auf dem rechten Flügel fielen, setzte sich das 6.westf.Inf.-Rgt. und das Kürassier-Regient über die offene Fläche in Bewegung. Das Gelände war völlig eben und die Geschütze des Leutnant Platz eröffneten das Kartätschenfeuer. Auch hier hielt die Artillerie blutige Ernte, so dass die Kürassiere in Unordnung gerieten.

Major Schrader vom Husarenregiment erkannte dies und griff mit den Husare sofort an, da sie sich die günstige Gelegenheit nicht nehmen lassen wollten.

 

Ein Chronist schrieb 1824:

"Ein kurzer Kampf, dann machten die Westfalen kehrt. Der eine Teil jagte in wilder Flucht Waldeinwärts, der andere warf sich auf die Infanterie, so dass bald das ganze Regiment in voller Auflösung in das Wäldchen zurück eilte.

Verwundete und tote Infanteristen, dazwischen Reiter, die für immer abgesessen sind, bezeichnen die Stätte des Kampfes, auf der Rosse mit leere Sätteln umhergaloppierten. Am Waldesrande machten die Husaren allzu früh Halt und gehen zurück, da sich frische feindliche Infanterie, wahrscheinlich bergische, zeigte. Nur Leutnant Wulffen mit seiner in Plänklerform aufgelösten Schar vermag sich, getragen vom Wagemut seiner 18 Lenze, noch nicht in den verlockenden Bann des Sieges zu trennen. Signale klirren über das Bachfeld, die Wackeren drücken aufs neue ihren Gäulen die Sporen in die Flanken und verschwinden unter Feldgeschrei im Schatten der Bäume.

Aber sie weilten dort nicht lange; als sie zurück kehrten in ihrer Mitte Wulffens treues Roß seien tödlich verwundeten Herrn. Eine Kugel war ihm ins Knie gedrungen."

(8Tage später starb er in Braunschweig an seiner Verwundung).

 

Der genaue Gefechtsverlauf lässt sich nicht mehr rekonstruieren. Das 6.westf. Inf.-Rgt. trat auf Grund seiner Verluste nicht mehr in Erscheinung.

 

Jetzt fuhr die westf. Artillerie in Stellung, ohne jeden Schutz durch Infanterie oder Reiter und eröffnete das Feuer auf die Braunschweiger. Diese revangierten sich damit, dass sie nach kurzem Stellungswechsel dem westf. Batteriechef ein Bein zerschmetterten, was Unruhe und Unsicherheit bei den Westfalen auslöste.

Die Schwarzen nutzen dies jedoch nicht aus. Ein frühzeitiger Kräfteansatz hätte hier die Entscheidung herbeiführen können.

 

Die Dunkelheit brach herein. Das 3.bergische Inf.-Rgt. formierte sich am Rande des Pawelschen Holzes.

 

Das Braunschweiger Husarenregiment wich daraufhin ohne Befehl des Herzogs, sondern auf Veranlassung des Major Reichmeister auf Braunschweig aus. Es folgten die Ulanen, die Artiellerie und das 2.Jägerbataillon.

 

Ob es noch zu einem Gefecht zwischen Braunschweigern und dem 3.bergischen Inf.-Rgt. gekommen ist, lässt sich nicht mehr feststellen.

 

Der Herzog hatte sich gerade entschlossen, den ausweichenden Westfalen nachzusetzen und Oelper wieder zu nehmen, als er das 3.bergische Inf.-Rgt. in seiner linken Flanke erkannte.

 

Gegen 21:00 Uhr gab er den Befehl zum Ausweichen, da ihm das Ausweichen des linken Flügels gemeldet wurde.

Der Feind drängte nicht massiert nach, außer mit ein paar Voltigeur-Kompanien.

 

"Vermutlich waren es die beiden Voltigeur-Kompanien des .Inf.-Rgt, das Oelper besetzt hielt, die die Verfolgung aufnahmen. Sie mögen bis zum nördlichen Teil des Bielschen Gartens gekommen sein, da fanden sie einige von den Freiwiligen und nahmen sie gefangen."

 

Friedrich Wilhelm ließ eine Avantgarde-Abteilung bilden, die das Ausweichen überwachen und den Feind in Schach halten sollte.

 

Beiden Seiten schien die Lage nicht eindeutig klar gewesen zu sein.

 

Der 02.August hatte gerade begonnen, "als der rechte Flügel der Westfalen ganz unerwartet Feuer bekam, vielleicht von eben diesem Detachement, befahl General Reubell den Rückzug. Er schien eine Umgehng zu fürchten und nahme die gesamte Division augenblicklich zurück und ging zwischen Oelper und Pawelschem Holz in Stellung."

 

Die Braunschweiger Nachhut hatte keine weitere Feindberührung mehr und ging um 01:00 Uhr auf Braunschweig zurück.

Die Verluste sind hoch, der Munitionsmangel konnte einen Durchbruchsversuch scheitern lassen.

 

Das Ansinnen, zu kapitulieren, lehnte der Herzog strikt ab und entließ einige Wankelmütige. Er entschloss sich, das 3.Jägerbataillon (von Herzberg) bei Nacht auf den Feind anzusetzen, Verwirrung zu stiften und die Munitionskarren zu nehmen.

Das Bataillon bricht gegen 04:00 Uhr auf, findet aber keine Westfalen mehr.

Der Feind hatte Oelper geräumt und zog über Watenbüttel ab.

 

Der Weg zur Weser war frei.

 

Auswirkungen und Folgen des Gefechtes:

 

Den überlegenen Westfalen war es gelungen, das Schlachtfeld zu behaupten, jedoch die Chance vertan, das "Schwarze Korps" zu zerschlagen.

 

An Verlusten hatten auf zu weisen:

 

1.westf. Inf.-Rgt             3 Tote, 70 Verwundete und Vermisste

6.westf. Inf.-Rgt.            4 Tote, 60 Verwundete und Vermisste

3.berg. Inf.-Rgt.             nicht bekannt

1.westf. Kür.-Rgt.           nicht bekannt

 

30 schwerverwundete Westfalen lagen im "Neuen Krug" in Oelper und wurden hier von der Bevölkerung gesundgepflegt, da so macher Braunschweiger Sohn dabei lag.

 

Die Braunschweiger hatten ca. 22 Tote und Vermisste, sowie eine nicht näher angegebene Zahl von Verwundeten zu beklagen.

 

Zusamenfassend kann man zum Gefecht sagen:

 

Die zahlenmässig überlegenen Westfalen glaubten die Braunschweier durch Österreicher verstärkt. Getäuscht wurden sie durch die 300 übergetretenen Infanteristen des 5.westf. Inf.-Rgt. das in Halberstadt zerschlagen wurde. Hier machte sich Reubell nicht mal die Mühe, sich ein realistisches Bild über die Feindstärke zu machen. Es wurden weder Aufklärungskräfte, noch Patroullien zur Erkundung eingesetzt.

 

Unentschlossenheit und Nichtausnutzung von Angriffserfolgen auf westfälischer Seite ermöglichten es den Braunschweigern überhaupt erst zu entkommen. Reubell hatte keinerlei Geländekenntnis und orientierte sich an Kartenmaterial. Der Kommandeur des 1.westf. Kürassier-Rgt. hätte hier Abhilfe schaffen können, denn das Regiment war bereits 2 Jahre in Braunschweig stationiert gewesen.

Die Braunschweiger kannten als Verteidiger das Gelände, jedoch wich der Feldposten aus, ohne wirksam das Feuer eröffnet zu haben.

Hierzu kommt der Fehler, dass die Ortschaft Oelper kampflos zu früh geräumt wude. Ein klarer Fehler des kommandierenden Herzogs Friedrich Wilhelm.

 

Der Herzog hielt seine Truppen zurück, als westfälische Infanterie und Kavallerie in völliger Unordnung zurück flüchteten. Wollte er die mit Masse zum Dienst gepressten westfälischen Soldaten, die nur halbherzig kämpften, schonen?

 

Hier hätten erfolge erzielt werden können, aber der "Schwarze Herzog", wie man ihn jetzt bereits nannte, hielt seine Truppenteile zurück. Wollte er auch sie schonen?

Eine Antwort darauf lässt sich leider nicht mehr finden.

 

Das Schwarze Koprs konnte nunmehr seinen Weg an die Nordseeküste fortsetzen.

 

Was geschah mit Reubell?

Er floh von Bremen aus nach London, aus Furcht vor der Rache seines Landesfürsten. Danach ging es für ihn weiter nach Nordamerika, wo sich seine Spur verläuft.

 

Seine Westfalen bleiben mit Masse 1812 in den Schneefeldern Russlands.

 

co Herzogl.Braunschwg.Feldcorps e.V.

 

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Herzoglich Braunschweigisches Feldcorps e.V.